Worte aus dem Morgenland

Die geschriebene Version der Worte aus dem Morgenland erscheinen Donnerstags. Die Audio-Datei ist bereits am Mittwoch zu hören.

Worte aus dem Morgenland

18. Mai 2017

 

155. Das Thema: Vom Übergang

 

Das wird häufig gefragt, angefragt. Wie geht denn nun der Übergang? Es wird gesprochen, dass eine Zeit geht und die andere kommt. Und es wird auch in den Herzen oft gedacht, „da muss etwas ganz besonderes geschehen. Wenn ich eine Erinnerung habe an Veränderung, dann ist das mit viel Tun verbunden.“ Da wurde in früheren Zeiten viel geändert, wenn es um Änderung ging - das ist immer wieder die Karma Bezeichnung. Wenn eine Veränderung war, musste man umziehen, dann musste etwas anderes kommen, dann musste man seine Haare abschneiden, die Kleider verbrennen, oder sich von den Büchern lösen.

 

Das ist ein Vorgang für sich, das kann man machen. Karma ist etwas für sich, das gehen will. Aber das bezeichnet nicht den Übergang. Der Übergang zu der Zeit des reinen Liebens, des zweifellosen Liebens, der Art zu handeln ohne Schuld an sich und anderen zu finden, ist ein viel leiser Übergang. Das hat kaum damit zu tun, dass irgendwas im Außen geändert werden muss.

 

Gott zum Gruße. Das ist eine handelnde Bibliothek des Lichtes und sie handelt über eine solche Übermittlung. Danke.

 

Dieser Übergang, dieser Weg, dieses Gehen ist tatsächlich eine ganz leise Angelegenheit. Etwas, was sich so ähnlich aufzeigt wie ein Teebeutel, der in einer Tasse ist. Nun, da ist eine Veränderung da, wohl weil heißes Wasser darauf gegeben wird. Weil sich dadurch etwas verändert. Und jetzt aus dem Alten kommt, dass ihr sagt: „So jetzt muss ich den Beutel hin und her schwenken im Wasser, jetzt muss ich ihn hochziehen, jetzt muss ich ihn drücken, dann muss ich ihn wieder rein tun, dann muss ich ihn im Wasser drehen.“ Ändert sich dadurch irgendetwas? Gibt es irgendetwas, was da besser, oder anders, oder neuer passiert?“ Nein. Etwas verändert sich dadurch, dass der Teebeutel im Wasser ist.

 

Und so ist es. Und die eine kleine Übung, diese Metaphorische Übung, die angefügt wird an diese Worte, ist, dass tatsächlich dieser Vorgang des Wasser heiß machen’s in euren Wasserkochern, dann den Teebeutel herein geben in die Tasse und dann das Wasser auf den Teebeutel zu schütten, dass das einmal getan wird in der inneren Weisheit, dass das so folgt auch auf der Großebene. Dass das Vorgehen des Wasserkochers im Anschluss an das Elektrizitätswerk, im Anschluss an Strom, im Anschluss an den Stromanschluss, im Anschluss daran, dass nun sich das Wasser verändert und dass dieser Teebeutel auch einer Veränderung unterliegt, da darauf heißes Wasser gegeben wird. Dass dieser Vorgang einmal ohne, dass etwas anderes getan wird, beschaut wird im Inneren, mit dem Herzen beschaut wird… Das ist die Übung und dann kann dieser kleine Vorgang gedanklich auf die große Ebene übertragen wird. Denn - so läuft es auch im Großen.

 

Noch ein Satz. Es bedarf der Naturveränderungen in dieser Wechselzeit. Viele sprechen jetzt davon, dass irgendetwas passiert in der Natur. Wenn das so ist, dann ist das karmisch. Dann will irgendjemand, oder irgendetwas, oder ein Teil des Lebens sich auf diese alte Weise ablösen und verabschieden. Das ist aber im Grunde zu vernachlässigen. Dieser Vorgang des leisen, strebenden, sich selbst Veränderns, das ist die eigentliche Wegbereitung der Liebesgöttin auf der Erde.

 

Gott zum Gruße. Danke für diese Worte. Danke.

 

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Geschrieben von Andrea Zimmer

Mein Name ist Andrea Zimmer.

Ich schreibe seit einiger Zeit die „Worte aus dem Morgenland“, die jeden Mittwoch bzw.  Donnerstag auf dieser Seite veröffentlicht werden und ich möchte mich hiermit kurz vorstellen. Ich bin Österreicherin, wohne in der Steiermark und lebe seit Ende 2014 in Aschau im Chiemgau. Beruflich komme ich aus der Hotellerie und habe mehrere Hotels in Österreich geleitet. In den vergangenen Jahren habe ich mit Dr. Rüdiger Dahlke und seiner Frau ein spirituelles Zentrum in der Steiermark aufgebaut. Meine ganze Liebe gilt nun der medialen Gabe in mir, die ich in der Medialen Woche und der anschließenden Ausbildung in 2014 für mich entdeckt habe. Die gemeinsame tägliche Arbeit, die Seminarbegleitung, also diese laufende Praxiszeit mit  Andrea Schirnack sind eine wunderbare Möglichkeit der Weiterentwicklung. Die Worte aus dem Morgenland zu schreiben, liebe ich sehr. Für mich sind diese Worte am Puls der Zeit und oft für mich persönlich bedeutsam.

Ich bedanke mich sehr für diese schöne Zusammenarbeit mit Andrea und der Geistigen Welt.

 

Das Morgenland • Andrea Schirnack
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